Digitale Klassenführung: Lehrpersonen drücken die Schulbank

Am BZZ nutzen einzelne Lehrkräfte bereits seit geraumer Zeit Microsoft TEAMS für die digitale Klassenführung. Um weiteren Lehrpersonen den Zugang zur Applikation zu ermöglichen, lud das BZZ an 4 Abenden zu einer freiwilligen Dozentenschulung – die Veranstaltungen waren innert kürzester Zeit ausgebucht.

Digitale Mittel halten Einzug in der Bildung. Als innovative Schule ist das BZZ digitalen Tools gegenüber sehr aufgeschlossen. Deshalb stellt die Schullleitung den Lehrkräften innovative digitale Tools zur Verfügung. Deren Nutzung wird zwar begrüsst, aber nicht verordnet.

Schulungsoffensive für Microsoft TEAMS

Anita Schuler ist Berufsschullehrerin am BZZ und unterrichtet das Fach IKA (Information, Kommunikation, Administration). Sie sieht in der Digitalisierung grosse Chancen und arbeitet seit vielen Jahren in Projektgruppen mit, welche den digitalen Wandel an Schulen vorantreiben. Als begeisterte Anwenderin von Microsoft TEAMS hat sie zusammen mit Michael Bissig, Leiter Weiterbildung, am BZZ eine Schulungsoffensive für Lehrpersonen lanciert.

Berührungsängste abbauen, Nutzen aufzeigen

Anita Schuler, die von Microsoft als «Innovative Educator» ausgezeichnet wurde, zu den Gründen für das Schulungsangebot: «Die EDU-Version von TEAMS bringt den Lehrpersonen und ihren Klassen grossen Nutzen. Das Portal vereinfacht zudem die Zusammenarbeit mit anderen Lehrpersonen und ihren Fächern enorm. Uns war bewusst, dass die Lehrpersonen Berührungsängste gegenüber neuen digitalen Medien haben können. Mit der Schulung wollen wir möglichst viele Kolleginnen und Kollegen motivieren, sich von den Vorzügen und der einfachen Handhabung von TEAMS zu überzeugen.»

Grosses Interesse – schnell ausgebucht

Die mit jeweils einem theoretischen und einem praktischen Block konzipierte Schulung wurde an 4 Abenden ausgeschrieben. Für die Einführung in die Applikation und die Präsentation der wichtigsten Funktionen konnte Claudia Böni vom IT-Dienstleister Letec gewonnen werden. Für den praktischen Teil stellten sich Lehrkräfte zur Verfügung, die bereits mit TEAMS arbeiten. So versammelten sich an der ersten Durchführung, am 3. September 2019, 12 Lehrkräfte aus dem BZZ in der Aula. Die Teilnehmenden konnten alle an die Leinwand projizierten Schritte live mitverfolgen und über die Web-Applikation am eigenen Computer sofort umsetzen.

Schulung mit hohem Praxisbezug

Für Flurina Spühler, Berufsschullehrerin Englisch Grundbildung, ist klar, dass sie mit TEAMS arbeiten wird. Von der Schulung versprach sie sich vor allem theoretische und praktische Tipps. «Die Klassen, in denen ich unterrichte, haben alle angefangen, mit TEAMS zu arbeiten. Ich schliesse mich dieser Entscheidung gerne an. An der Schulung wollte ich erfahren, wie ich TEAMS in meinem Fach am besten einsetzen kann und welche Erfahrungen meine Kolleginnen und Kollegen damit gemacht haben. Zudem bin ich auch froh, wenn ich mir nicht alles selber beibringen muss.» Claudia Böni leitete die Teilnehmenden Schritt für Schritt durch die Applikation und beantwortete Fragen. Im zweiten Teil zeigte Anita Schuler, wie sie mit TEAMS arbeitet. Die vielen Vorteile veranschaulichte sie an einem praktischen Beispiel. Das Lehrerkollegium diskutierte auch kritische Punkte, tauschte Erfahrungen aus und skizzierte gemeinsam neue Möglichkeiten der fächerübergreifenden Zusammenarbeit.

Ziel erreicht – Lehrkräfte sind motiviert

Im Verlauf des Abends veränderte sich die Stimmung von vorfreudiger Neugierde über aufmerksame Konzentration bis hin zur überzeugten Motivation. Die Anwesenden waren sich einig, dass sie demnächst mit TEAMS durchstarten oder die Plattform noch intensiver als bisher nutzen wollen. Prorektor Guido Abächerli, der ebenfalls an der Schulung teilgenommen hatte, brachte es auf den Punkt: «Das war eine spannende, kurzweilige und motivierende Veranstaltung. TEAMS ist eine sehr ansprechend gestaltete Plattform, die Schüler*innen und Lehrpersonen auf eine moderne und sympathische Weise zusammenbringt. Ich freue mich sehr, dass wir am BZZ den digitalen Wandel als Chance sehen und solche genialen Tool wie TEAMS nutzen.»

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